Herzlich Willkommen beim SSCC Neuenburg e.V.
Herzlich Willkommen beim SSCC Neuenburg e.V.

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DIE VEREINSGESCHICHTE DES STOCK-CAR-CLUB NEUENBURG e. V.

Der Ursprung des SSCC Neuenburg datiert vom 28.03.1969.

Der damalige Dreiländer Go-Kart-Club schloss mit der Stadt Neuenburg den ersten Pachtvertrag über eine fünf Hektar große Wald- und Wildnisfläche, dem heutigen Südringgelände, zur Errichtung einer Motorsportanlage, bzw. Go-Kart-Bahn ab.


In vielen Arbeitseinsätzen unzähliger Helfer, konnte das restliche, durch den Rheinwald völlig verwilderte Gelände gerodet und eine Stock-Car-Bahn, unabhängig zur geteerten Bahn errichtet werden. Auf dieser Rennstrecke sollte rund 13 Monate nach Abschluss des Pachtvertrags, im Mai 1970, nun das erste Stock-Car-Rennen Deutschlands über die Bühne gehen. Die Freude über diese Veranstaltung währte jedoch nicht lange, und es folgte ein für die Vereinszukunft richtungsweisender Streit im Verein.

Aufgrund dieser Situation schlossen sich 16 Personen zusammen, mit dem Ziel einen neuen Verein ins Leben zu rufen und somit die Stock-Car-Rennen zu erhalten.
So kam es am 02.07.1970 zur Gründungsversammlung des STOCK-CAR-CLUB NEUENBURG e.V. , der rund ein halbes Jahr später, am 16. Februar 1971, seine erste Generalversammlung mit Wahlen abhielt.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Gründung des SCC Neuenburg e.V. wurde erneut ein Motorsportverein ins Leben gerufen, dieses Mal jedoch als Dachorganisation.

Am 01. Juli 1971 wurde der Südring Motorstättenbau und Betriebs e.V. als oberstes Organ des Dreiländer-Go-Kart-Clubs und des Stock-Car-Clubs gegründet.

 

Nun kann es endgültig losgehen

 

Um den Zuschauern einen sicheren Weg über die Rennstrecke zu gewährleisten, wurde noch 1971 vom THW eine provisorische Holzbrücke erstellt, die jedoch erst im darauffolgenden Jahr ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Drei öffentliche Veranstaltungen wurden 1972 durchgeführt. Zwei erfolgreichen Stock-Car-Rennen stand ein erstes Auto-Cross-Rennen, durchgeführt durch den ADAC, mit weniger Erfolg gegenüber. Die Folge waren zwei weitere Rennen, die vereinsintern ohne Reklame und Zuschauer durchgeführt wurden.

Nachdem 1973 die Genehmigung für offizielle Auto-Cross-Rennen erhielt, kam nun endlich Schwung in die Sache, und ein Jahr später konnte das erste offizielle Auto-Cross-Rennen mit Erfolg durchgeführt werden. 1975 folgte dann auch das erste 2-Stunden-Auto-Cross-Rennen auf dem Südring, dass auch spannende Rahrerwechsel beinhaltete.

Durch den wachsenden Erfolg und die Anerkennung der Zuschauer, wurde kurz vor dem Jahreswechsel 1975/1976 beschlossen, das Südringgelände für rund 10'000 DM einzuzäunen. Nach erfolgreichen Rennveranstaltungen wurde im Winter 1976 und Frühjahr 1977 verschiedene Bau- und Anschaffungsmaßnahmen beschlossen und mit der Dürchführung begonnen.

Eine Baubarracke wurde erworben, und es wurde mit einer Brunnenbohrung für eine eigene Wasserversorgung auf dem Gelände begonnen. Diese späten Siebziger waren die Jahre der Anschaffungen, um eine Struktur zu legen, damit auch heute noch Motorsport auf dem Südring stattfinden kann. Erstklassige Rennveranstaltungen mit vielen Zuschauern ermöglichten dem Verein Anschaffungen wie Radlader, Gräter, Vereinsheim und die Errichtung und Fertigstellung des Brunnens, für rund 55'000 DM. Dies wäre heute mit Sicherheit nicht mehr möglich.

 

Erwähnenswert für das Jahr 1978 ist auf jedenfall die Mitgliederzahl. Der Verein zählt zum Jahresende bereits 420 Mitglieder.

 

Ab 1980 zeigte sich nochmals die damals imposante, finanzielle Stärke des Vereins. Um den Zuschauerandrang gerecht zu werden, und den Komfort auf dem Gelände zu erhöhen, wurde die in die Jahre gekommene Holzbrücke durch die noch heute existierende Metallbrücke ersetzt. 1981 wurden die Toilettenanlage, eine Garage für den Brunnen und bald darauf ein neues Stromaggregat angeschafft. Die Kosten betrugen unglaubliche 71'000 DM. Mit dem Durchbruch des Stock-Car-Ovals auf die Go-Kart-Bahn sowie zwei Garagen zur Bewirtung standen 1982/1983 nochmals rund 71'000 DM auf der Sollseite des Vereinsvermögens. Damit war aber zunächst die Ausgabenflut gestoppt, und es konnte sich dem Rennbetrieb gewidmet werden.

 

Rennbetrieb und Umweltschutz

 

In den Folgejahren konnte der Verein bis zu fünf Rennveranstaltungen pro Jahr durchführen. Zwei mal im Jahr wurden spektakuläre Stock-Car-Rennen auf dem Südringgelände geboten, die unglaubliche Zuschauermassen anzogen, und sich durch das hohe Crashpotential und den vielen Überschlägen größter Beliebtheit erfreuten. Ebenfalls zwei mal im Jahr standen die noch heute stattfindenten Auto-Cross-Rennen statt. Deutlich unspektakulärer, durch weniger "Feindberührungen", aber doch eher mit Renncharakter wie man ihn heute aus dem Rallysport und den Tourenwagenmeisterschaften kennt. Zu den für die Zuschauer interessanten und mit Spannung erwarteten Rennen gesellte sich dann noch ein clubinternes 2-Stunden-Rennen.

 

Die 80er waren aber auch das Jahrzehnt, in dem sich politisch einiges tat, dass auf den Neuenburger Motosport in der Folgezeit erhebliche Auswirkungen haben sollte.

Bisher hatte sich niemand, weder Bürger noch Regierung, wirklich um das Thema Umweltschutz gekümmert. Aber durch Anti-Atomkraft-Bewegungen und die Wahrnehmung der Verschmutzung der Flüsse sowie die schleichende Vernichtung der heimischen Flora und Fauna musste etwas geschehen.

Zum Leid des Motorsports auf dem Südring, fiel aus Umweltschutzgründen seitens der Behörden die Entscheidung, die Stock-Car-Rennen zu untersagen und den Rennkalender auf zwei Veranstaltungen im Jahr zu beschränken. Eben die bis heute bestehenden Auto-Cross-Rennen. So kam es am 30 September 1990 zum bis heute letzten offiziellen Stock-Car-Rennen auf dem Südring. Nachdem der Verein eine ganze Zeit lang kein Pachtverhältnis mehr über das Südring-Gelände hatte, konnte die Vorstandschaft nach zähen Verhandlungen mit den Stadträten und dem damals neuen Bürgermeister Joachim Schuster, einen neuen Pachtvertrag schließen. Dieser Vertrag ist seither zeitlich begrenzt, und unterliegt in regelmäßigen Abständen einer Prüfung.

 

Monitoring

 

In diesem Zuge gibt es seit 1995 ein naturschutzfachliches Gutachten (Monitoring), dass im Rhythmus von jeweils fünf Jahren erstellt werden muss. Füe die Kosten in höhe von mehreren Tausen Euro je Gutachten, kommt der Verein alleine auf. Positiv zu vermerken ist, dass getreu dem Vereinsleitsatzes "Motorsport und Umweltschutz müssen sich nicht ausschließen",Biotope entstanden sind, mit einer Tier- und Pflanzenvegetation, die sonst nicht existieren würde. Aus diesem Grund hat der Verein 2012 auch die legendäre "Wasserlochkurve" verlegt, um der Entfaltung von Flora und Fauna nicht im Wege zu stehen. Unter all diesem Aufwand und der Einhaltung der naturschutzfachlchen Vorgaben ist es weiterhin möglich Motorsport in Neuenburg auszuüben!

 

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SSCC Neuenburg e.V

 

Jessica Engelschmidt

Fritz-Gugelmeier-Straße 3

79424 Auggen

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